contact

NEWPLAY ENTERTAINMENT
Schamborgasse 12
A-1140 Vienna

Austria
mobile: +43 699 100 88 289

email: office@newplay-entertainment.com

our label for classical music recordings:

our label for popular music recordings:

recording studio:

office@newplay-entertainment.com

 
Warenkorb

GUSTAV KLIMT - DAS MUSICAL

 

SYNOPSIS

 

1. Akt

 

1881. Voller Tatendrang und bestärkt durch erste Aufträge gründen die aus ärmsten Verhältnissen stammenden Brüder Gustav und Ernst Klimt gemeinsam mit ihrem besten Freund und Malerkollegen Franz Matsch die „Künstler Compagnie“. Das selbe Wien - eine neue Welt
Bald versucht Genius - die Verkörperung von Gustavs kreativer Kraft - ihn dazu zu verführen, sich von der Darstellung rein historistischer Motive und Themen abzuwenden. Doch Gustav gibt Genius Drängen nur in einem anderen Punkt bereitwillig nach: Er beginnt, seine Sexualität zügellos auszuleben.

Entfesselt und pur

Durch die Verlobung seines Bruders Ernst mit Helene Flöge lernt Gustav Helenes Schwester Emilie kennen. Gustav ist beeindruckt von dieser unabhängigen und unkonventionellen Frau. Als absoluter Freigeist kann er aber die raschen Heiratspläne seines kleinen Bruders nicht nachvollziehen. Ernst und Helene beschwören ihre ewige Liebe. Wie Leinwand und Farb‘

Der „Künstler Compagnie“ wird von Kaiser Franz Joseph das Goldene Verdienstkreuz verliehen. Gratulation der Tradition

Kolo Moser, ein anderer junger Künstler, versucht Gustav dazu zu bringen, seine Arbeit zu überdenken und sich einer Gruppe anzuschließen, die eine radikale Erneuerung der Kunst in Österreich erreichen möchte.

Die Kunst in Wien ist wie ein erschlaffendes Glied
Doch Gustav lehnt ab und genießt statt dessen den Erfolg, den die Firma mit Auftragsarbeiten im konventionellen Stil erntet, in vollen Zügen. Er läßt sich gleich bei Hofe von einer Adeligen verführen. Emilie beobachtet die beiden heimlich und schamerfüllt. Sie fühlt sich gleichzeitig angezogen und abgestoßen von Gustavs Freiheit, sich zu nehmen was er will - auch im sexuellen Bereich. Und sie stellt sich die Frage, ob sie sich auf so einen Mann einlassen könnte.

Wie kann denn Gift so süß sein?

Mizzi Zimmermann, eines von Gustavs Modellen, eröffnet ihm, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Gustavs Genius versucht ihn davon abzuhalten, sich um Mizzi zu kümmern. Lass den Dreck hinter dir
Genius will keinerlei Fesseln spüren, die Gustavs Kreativität beschränken könnten. Gustav verspricht dennoch, Mizzi zu unterstützen, ohne allerdings öffentlich zu ihr zu stehen. Deine Welt

Bei der Eröffnung des Modesalons der Schwestern Flöge im Stil der Wiener Werkstätte, kommen sich Gustav und Emilie sehr nahe. Emilie macht Gustav jedoch klar, dass sie sich nie auf eine Beziehung mit ihm einlassen wird. Gustav respektiert ihren Willen, muss sich aber insgeheim eingestehen, dass er Emilie wirklich liebt. Nur dich liebe ich wirklich

Eine stille Übereinkunft für eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden scheint aber getroffen. Man feiert ausgelassen den Erfolg des Salons.

Wir können es besser
Völlig unerwartet bricht Gustavs Bruder Ernst plötzlich zusammen. Kurz darauf stirbt er an den Folgen einer Lungenentzündung. Das Versprechen Teil 1

Voller Vorwürfe an Franz Matsch und sich selbst hadert Gustav mit allem bisher Erreichten. Genius wittert die Chance, Gustavs Talent endlich in eine eigenständige künstlerische Richtung lenken zu können.

Der Zorn sticht in dein Herz
Gustav kündigt nach einem fürchterlichen Streit mit Franz die gemeinsame Firma auf und Emilie schafft es nur mit Mühe, den vor Schmerz Tobenden zu beruhigen. Warum nur?

Gustav bricht mit allem Vergangenen und entwickelt einen neuen, mutigen Stil.

Das Versprechen Teil 2

Kolo Moser und der von seinem Genius geleitete Gustav treiben den Austritt aus der von konservativen Kräften beherrschten Künstlerhausgenossenschaft voran. Sie gründen die Vereinigung bildender Künstler, der sich viele junge Künstler anschließen. Gustav wird Präsident. In der revolutionären Aufbruchsstimmung wird auch gleich der Bau eines modernen Ausstellungsgebäudes als Heimat für die neue Kunst beschlossen. Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit 

 

 

2. Akt

 

1898. Das neue Haus für die Kunst - die Secession - wird eröffnet. Gustav wird mit Hetzern, aber auch begeisterten Vernissage-Besuchern konfrontiert.

Wie genial
Die Damen der feinen Gesellschaft bieten bereits große Summen für ein von Gustav Klimt gemaltes Portrait, allen voran entpuppt sich die steinreiche Serena Lederer als glühende Verehrerin. Ja, ja Helene und Emilie beobachten, wie Gustav sich - wie immer bereitwillig - auf die ihn umschwärmenden Frauen einlässt. Helene versucht, ihrer Schwester ins Gewissen zu reden. Sie findet, dass Emilies tiefe Freundschaft zu Gustav sie davon abhält, eine Beziehung einzugehen. Emilie entgegnet, dass auch Helene fünf Jahre nach dem Tod von Ernst noch kein neues Leben begonnen hat. Die beiden Schwestern geraten in Streit, bekennen sich schließlich aber beide zu ihrer ungewöhnlichen Art zu lieben. So zu lieben

Franz Matsch und Gustav präsentieren dem Kunstministerium und der zuständigen Kommission ihren letzten gemeinsamen Auftrag, die Deckengemälde für die Aula Magna der Universität Wien. Gustavs Entwürfe schockieren und stoßen auf völliges Unverständnis. Was wahre Kunst ist, sagen wir!

Wütend und verunsichert sucht Gustav Rat bei Emilie. Er hat die „Philosophie“, eines der von der Kommission völlig vernichtend beurteilten Fakultätsbilder, zur Weltausstellung in Paris eingereicht und überlegt, die Teilnahme abzusagen. Emilie gibt Gustav wieder Selbstvertrauen und beide spüren, was sie einander bedeuten: In ihrer Zweisamkeit finden sie Frieden, für diese kurzen Momente scheint die Zeit still zu stehen. Nur bei dir

1900, Paris. Gustav erlebt seinen größten Triumph, als er für die „Philosophie“ die Goldmedaille erhält. Im Rausch des Triumphes erklimmt er zu nächtlicher Stunde den Eiffelturm und ist ganz eins mit seinem Genius. Oben, ganz oben
Kaum zu Hause angekommen erwartet ihn jedoch eine seiner bittersten Stunden: Er findet Mizzi völlig verzweifelt über den Tod ihres gemeinsamen, jüngsten Sohnes vor. Mizzi macht sich selbst und Gustav ihre völlige Isolation als heimliche Geliebte so richtig bewusst. Wie ein Schatten im Nebel

Gerichtsdiener wollen die drei Deckengemälde für die Aula der Universität, die vom Staat bereits bezahlt wurden, bei Gustav abholen. Dieser verweigert die Herausgabe, da die Bilder nicht, wie vereinbart, in der Universität aufgehängt werden würden. Nach einer heftigen Konfrontation mit dem zuständigen Kunstminister von Hartel gelingt es Gustav durchzusetzen, dass er die Bilder zurückkaufen darf, obwohl ihm klar ist, dass er nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt. Wie schon unzählige Sommer zuvor, verbringen Gustav und Emilie entspannte Tage am Attersee. Doch diesmal lassen sich die beiden für einen kurzen Moment von ihren wahren Gefühlen hinreißen. Emilie ist das erste Mal bereit, sich auf Gustav einzulassen. Gustav lehnt schweren Herzens ab, hat Angst davor, dass seine Beziehungsunfähigkeit dazu führen wird, dass er Emilie verletzt - wie so viele Frauen zu vor. Mit der Unbefangenheit und dem Frieden in der Freundschaft von Gustav und Emilie ist es vorbei.

Nimm sie dir

Genius triumphiert: Nun gehört Gustav ganz alleine seiner Kunst. Gustav stürzt sich in die Arbeit an seinem Fries für die Beethoven-Ausstellung. Seine Mäzenin Serena Lederer bietet Unterstützung beim Rückkauf der Fakultätsbilder an und nimmt Gustav somit wenigstens seine finanziellen Sorgen. Auch mit dem Beethoven-Fries löst Gustav wieder einen Sturm der Entrüstung aus. Franz Matsch besucht die Ausstellung und ist völlig irritiert über den Rausch der Sinne, der ihm widerfährt, als er das Werk seines ehemals besten Freundes betrachtet. Im Rausch aller Sinne

Er zollt Gustav letztlich seinen Respekt, kann aber nicht umhin, ihn darauf hinzuweisen, dass er einen hohen Preis für seine Freiheit der Kunst bezahlt. Ohne den Halt durch Emilie treibt Gustavs Genius ihn immer schneller und ohne Kompromisse weiter: Er muss einen neuen Stil finden. Wieder eine neue Gesellschaft gründen. Immer mehr und Neues schaffen.

Weiter, weiter, jetzt und immer

Bis zu seinem Zusammenbruch. Nach einem Schlaganfall 1918 läßt Gustav Emilie rufen und stirbt schließlich in den Armen seiner großen, unerfüllten Lebensliebe.
Meine Freiheit warst immer nur du 

 

***